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Bericht über die Pädagogische Werkstätte zum Thema „Theodizee“
am 11. Jänner 2008 im Diözesanhaus Klagenfurt
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(Bodenbild des 2. Jahrgangs zum Thema „Theodizee) |
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Auch heuer wurde wieder die Pädagogische Werkstätte, die von
Mag. Liliane Hübl im vorigen Jahr mit großem Erfolg
eingeführt wurde, fortgesetzt. Diesmal stand die Werkstätte
nicht nur den Studierenden der KPHE offen, die Einladung
erging auch an alle ReligionslehrerInnen.
Es ist die Grundidee der Pädagogischen Werkstätte, dass ein
Thema aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Theologie
und Humanwissenschaften beleuchtet wird, dann von Fach- und
Schultypendidaktik mit den jeweiligen Lehrplänen verknüpft,
methodisch-didaktisch aufbereitet, exemplarisch vorgestellt
und mit Hilfe von vielfältigen Materialien so aufgefächert
wird, dass das Thema für die unterschiedlichen Schultypen
und –stufen leichter zugänglich gemacht wird.
Im Abschluss besteht die Möglichkeit aus den vielfältigen
Angeboten eine Unterrichtsstunde für den eigenen Bedarf zu
entwerfen, wobei die anwesenden Fachleute vor allem den
Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Aber auch für die erfahrenen ReligionslehrerInnen sind immer
wieder neue Impulse, Anregungen und Denkanstöße eine
wertvolle Bereicherung.
Nach der von Edeltraud Moser gestalteten Einstimmung
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gab es die theologische Einführung ins Thema durch Dr.
Peter Allmaier
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Auf die Erklärung des Begriffes „Theodizee“, der auf Leibniz
zurückgeht, folgt ein Überblick über die wichtigsten
Stationen der Geistesgeschichte und den Einfluss
verschiedener philosophischer Denkansätze auf die Frage der
Theodizee. Es geht um die Grundfrage, was überhaupt das Böse
ist und wie es in die Welt kommt, denn davon hängt auch ab,
wie Gott in der Theodizeefrage gesehen wird. Die
alttestamentarische Sichtweise des
Tun-Ergehens-Zusammenhanges ist grund-sätzlich durch die
neutestamentarische Theologie überholt. Im Blick auf Jesus
Christus könnte man sagen, dass das Böse eine Erfahrung des
Liebenden ist. Der Theodizee liegt die Liebe zugrunde, denn
wäre der Mensch nicht ein Liebender, könnte er das Böse und
das Leiden nicht in der Form, wie wir es tun, empfinden. Die
Perikope vom Verlassen des Paradieses ist unter dieser
Perspektive als Liebesgeschichte zu lesen – der Mensch wird
vom „tierischen“ Naturwesen zum Erkennenden, das heißt zum
Liebenden. Erst dadurch, dass er Gut und Böse unterscheiden
kann, wird er voll leidensfähig. In der Person Jesu Christi
erleben wir den Zusammenhang von Liebe und Leid, wobei klar
wird, dass das Leid nicht nur den Menschen, sondern auch
Gott betrifft und berührt. Gott leidet mit dem Menschen,
aber unser Leid ist bei ihm auch aufgehoben.
(Zusammenfassung: Mag. Gerda Gstättner)
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…….und Dr. Franjo Vidovic
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In den ersten Kapiteln des Buches Genesis erzählt die Bibel
davon, dass Gott alles gut und ohne Leid geschaffen hat.
„Gott sah, es war sehr gut“ (Gen 1). Gott will das Leid
nicht.
Das Buch Genesis erzählt aber auch vom Beginn des Leidens
durch die Vermessenheit des Menschen. Das Leid beginnt mit
der Zerstörung der Ordnung Gottes. Dadurch, dass der Mensch
„sein will wie Gott“ (Gen 3,5), stürzt er sich selbst ins
Unglück. Die Bibel zeigt aber auch, dass Gott den Menschen
in seinem Leid nicht allein lässt, sondern dass er mit den
Menschen mitleidet. Von diesem Mit-leiden Gottes mit den
Menschen erzählt in besonderer Weise das Neue Testament.
Gott selbst wird in Jesus Christus Mensch und erfährt das
Leid in vielfältiger Form. Er nimmt es auf sich und bricht
es gewissermaßen „von innen her“ auf. Jesus Christus ist das
Mensch gewordene Versprechen, dass es ein Ende des Leidens
geben wird. Der Mensch kann Leid bewältigen, wenn er weiß,
dass sein Leid nicht sinnlos ist, dass es Gott nicht egal
ist und dass Gott mit ihm mitleidet. Aus dieser Einstellung
der Christen ergibt sich eine neue Wirklichkeit – das Reich
Gottes. (Zusammenfassung: Edeltraud Moser)
Religionspädagogische Aspekte zur Frage nach dem Leiden und
der Gottesliebe brachte
DDr. Christian Stromberger den Zuhörern nahe.
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Das Leid und die Gottesliebe
Religionspädagogische Aspekte
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Theologische
Grundlagen:
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Angesichts
des Leides in dieser Welt entsteht Zweifel an einem
liebenden Gott: Wie kann Gott das zulassen? Theodizee
(griech.: theos- Gott; dike – Urteil) stellt die
Bemühung dar, die Güte und Gerechtigkeit Gottes
angesichts des Bösen und des Leides in der Schöpfung zu
verteidigen. (Begriff Theodizee von G. W. Leibniz, 1710
-
Im AT das
beste Beispiel: Ijob, der fromme Gerechte
verliert alles, was das Leben wertvoll macht (Besitz,
Familie, Gesundheit,...); seine Freunde wollen diesen
Verlust als Strafe Gottes deuten, ein Deutung von
Vergeltung ( TAT – FOLGE ); Ijob verweist auf die
Unmöglichkeit, Gottes Absichten zu erkennen; Ijob nimmt
diesen Plan Gottes einfach an. Das AT stellt einerseits
jede Form von Leid als Folge eines Vergehens dar
(Sünde), andererseits wird diese Kausalität massiv
hinterfragt (Klagepsalmen: der leidende Fromme – der
glückliche Frevler)
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Die
Weisheitsliteratur stellt die Gerechtigkeit Gottes
im Zusammenhang in einen jenseitigen Austausch: „ Die
Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual
kann sie berühren. In den Augen der Menschen sind sie
gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück, ihr Scheiden
von uns als Vernichtung, sie aber sind in Frieden. In
den Augen der Menschen wurden sie gestraft, doch ihre
Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.... Denn Gott hat sie
geprüft und fand sie seiner würdig. Wie Gold im
Schmelzofen hat er sie erprobt und fand sie seiner
würdig. Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und
sie angenommen als ein vollgültiges Opfer..“. Weih 3,
1-6 das Leid wird häufig als Erprobung, als Prüfung
gedeutet. Schon bei Abraham wird die Prüfung des
Glaubenden betont (Warten auf die Erfüllung der Geburt
des ersten Sohnes; Erprobung bei der Opferung Isaaks,..
-
Im NT
wird das Leid (Krankheit und Beeinträchtigung) als
Gottesstrafe von Jesus abgelehnt, da im Kommen des
Reiches Gottes Heilung und Heil erfolgen: zB die Heilung
des Blindgeborenen: „Rabbi, wer hat gesündigt? Er
selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, so dass er
blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch
seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes
soll an ihm offenbar werden.“ Joh 9,2f; vgl auch Lk
13,1ff: Pilatus lässt Juden beim Opfer ermorden, ein
Turm stürzt ein und töte Unschuldige; Jesus ruft zur
Umkehr auf
-
Paulus:
die gesamte geplagte Schöpfung geht einer Vollendung zu:
die Leiden der Gegenwart bedeuten nichts im Vergleich zu
der Herrlichkeit, die an uns offenbar wird (Röm 8)
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In der
Patristik wird Gott nicht für das Übel
verantwortlich gemacht. Die Freiheit des Willens wird
stark betont (Augustinus) ; das kirchliche Lehramt hat
keine Stellungnahme dazu
-
Gott geht in
Christus selbst den Weg des Leidens und lässt damit eine
Identifikation zu, sein Leid mit dem Gekreuzigten zu
verbinden. Diese Spiritualität hat die
Glaubensgeschichte geprägt: das eigene Leid und die
Kreuzesnachfolge zu verbinden. „Verändere, was
veränderbar ist, nimm an, was unveränderlich ist und
bete um den Geist, das eine vom anderen zu
unterscheiden!“
-
Seit dem
Holocaust die theologische Frage: Wie verhält sich die
Allmacht Gottes zum Übel dieses Welt. Kann noch von
einem gütigen und allmächtigen Gott die Rede sein, wenn
Gott das zulässt? Ist dieser Gott dann noch allmächtig?
Altes epikureisches Argument: Kann Gott das Übel
nicht beseitigen, ist er ohnmächtig; will er es
nicht beseitigen, ist er neidisch; will und kann
er es nicht, ist er ohnmächtig und neidisch; dass
er wolle und könne , widerspricht der allgemeinen
Erfahrung
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Das Leid als
religionspädagogische Herausforderung
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Das
naturbedingte Leiden ( malum physicum)
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Das Leiden
gehört von der Geburt bis zum Tod zum Leben;
Naturgesetz: Fressen und Gefressen werden; Strategien
der Schmerzvermeidung seit der Antike: das rechte Maß!
Der Zusammenhang von Lebensstil und Krankheit wird
wichtig; der Mensch als Naturwesen ist auch den Gesetzen
der Vergänglichkeit unterworfen
-
Problem,
wenn es für Krankheit und Leid keine erklärbare
Kausalität gibt: Kleinkinder, gesundes Leben und
trotzdem krank,..
Das zugefügte
Leid (malum morale)
-
Wir werden
einander moralisch schuldig, indem das Leid durch aktive
Beteiligung des anderen erfolgt (Verbrechen, Kriege,
Umweltzerstörung..) Jedoch auch die Unterlassung von
Hilfe ( Hungersnot, Impfungen, Soforthilfe,..) Hier
spielt die Freiheit der Entscheidung eine große Rolle,
jedoch wie frei ist der Mensch?
Das innere
Leiden (malum metaphysicum)
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Sorgen,
Ängste, Zweifel an der Sinnlosigkeit des Lebens,
spirituelle Leere, negative Kraft der Gedanken,
psychische und mentale Probleme
Diese
Dreiteilung zeigt schon, wie viel an Leid auch durch den
Menschen verursacht wird und wie viel davon auch vermeidbar
wäre. Die Frage an Gott ist eigentlich eine Frage an den
Menschen. Der Glaube an einen liebenden Gott ist auch die
Kraftquelle, das Leid so nicht hinzunehmen und den
Mitmenschen beizustehen.
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Strategien und
Konzepte
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Die Reaktion des
leidenden Menschen ist die Klage. Die Klage will keine
Erklärungen, sondern Gehör finden. Kranke und leidende
Menschen nicht mit Analysen und Erklärungsversuche
„bearbeiten“, sondern hören und beistehen. Der leidende
Mensch will Begleitung
-
„Durch Leiden
lernen“ ist ein Grundsatz der griechischen Tragödie. Obwohl
heute absolut unattraktiv, jedoch belegbar: Der Schmerz löst
den Wunsch nach Veränderung aus, weckt „Schlafende“ auf:
Schmerz ist der Arzt, auf den wir am meisten hören. Der Güte
und der Weisheit machen wir Versprechungen zu, dem Schmerz
aber gehorchen wir. (Marcel Proust) Leid auch als eine
Botschaft meines Körpers oder meiner Seele endlich eine
Veränderung herbeizuführen; wieweit wird der Schmerz nur als
Symptom behandelt und wieweit ist der Mensch bereit die
wahren Ursachen zu erkennen. Schmerz auch als Anlass, zu
lernen und das Gleichgewicht zu finden: Die Weisen lernen
aus dem Unglück; die Dummen stürzen sich nur immer wieder
hinein (unbekannter Verfasser) . Das erinnert an die
vielen Vorsätze, die in schlechten Zeiten gefasst werden?
-
Das Leben als
Boxtraining im Ring des Lebens; vieles ist nicht in meiner
Hand, unter meine Kontrolle zu bringen, geht nicht von mir
aus: oft kann nicht die Situation (äußerlich), sondern nur
die Disposition (die eigene innere Haltung) verändert
werden. „Man sollte nicht um eine leichtere Last beten,
sondern um stärkere Schultern“ Augustinus
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Als Menschen
leben wir auch aus guten Erinnerungen, die uns helfen,
Trauer in jeder Form zu bestehen: Gott hat uns ein
Gedächtnis gegeben, damit wir uns auch im Dezember an Rosen
erfreuen können James Barrie; Ich freue mich schon
darauf, auf all das zurückblicken zu können Sandra
Knell
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Es könnte alles
noch schlimmer sein! Dieses Konzept hilft wenig, da jeder
das Gefühl hat, es wäre schon das Schlimmste passiert. Im
Leid verliert der Mensch auch die Selbsteinschätzung und den
Vergleich, doch: Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte,
bis ich einem Mann begegnete, der keine Füße hatte
(persisches Sprichwort)
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Bete so, als
ob alles von Gott abhinge, und arbeite so, als ob alles vom
Menschen abhinge
(Kardinal Francis Spellmann nach Ignatius) Hier wird sowohl die
Selbstverantwortung (vernünftiges Denken und Handeln) als
auch das Vertrauen in Gott verbunden. Das Gebet ersetzt
nicht die Tat und die Aktion allein führt nicht immer zum
Ziel
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Jede Form von
Leid macht den Menschen einfühlsamer für das Leid anderer.
Mitleid zu empfinden hängt mit eigener Leiderfahrung
zusammen. Es kann in jedem leidvollen Ereignis ein
verborgener Segen entdeckt werden; dadurch wird nichts
leichter, vielleicht aber sinnvoller. Nach jedem Leid gibt
es ein Auferstehungserlebnis, es gibt keine Geburt ohne
Wehen
-
Ziele brauchen
große Anstrengungen, die auch schon leidvoll sind. Im alten
Begriff „Aufopferung“ wird diese Haltung der Hingabe
beschrieben: Christliche Radikalität kennt keine
Reservenbildung, sondern Liebe bis zum Tod (Wer sein Leben
um meinetwillen verliert, wird es retten!) Was leuchten
will, muss sich verbrennen Viktor Frankl
-
Leidvolle
Erfahrungen als ein „Signal Gottes“; dies wird erst durch
die spirituelle Reflexion danach erkennbar: Manchmal,
wenn die Grundfesten unseres Lebens erschüttert sind, wenden
wir uns hilfesuchend an Gott – und stellen fest, dass Gott
selbst sie erschüttert hat (anonym) davon erzählen
viele Biographien der Heiligen (zB Ignatius von Loyola)
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Tun und Leiden
als Lernorte des Glaubens (Benedikt XVI.) Art. 36:
Ja, wir
müssen alles tun, um Leid zu überwinden, aber ganz aus der
Welt schaffen können wir es nicht – einfach deshalb nicht,
weil wir unsere Endlichkeit nicht abschütteln können und
weil niemand von uns imstande ist, die Macht des Bösen , der
Schuld, aus der Welt zu schaffen, die immerfort- wir sehen
es – Quelle von Leiden ist. Das könnte nur Gott: Nur ein
Gott, der selbst in die Geschichte eintritt, Mensch wird und
in ihr leidet. Wir wissen, dass es diesen Gott gibt und dass
daher die Macht in der Welt da ist, die die Schuld der Welt
hinwegnimmt. Mit dem Glauben ist die Hoffnung auf die
Heilung der Welt in der Geschichte hervorgetreten. Aber es
ist eben Hoffnung und noch nicht Vollendung; Hoffnung, die
uns den Nut gibt, uns auf die Seite des Guten zu stellen,
auch wo es aussichtslos scheint, im Wissen, dass im äußeren
Gang der Geschichte die Macht der Schuld weiterhin
furchtbare Gegenart bleibt......Art 39: Leiden mit den
anderen, für die anderen; leiden um der Wahrheit und der
Gerechtigkeit willen; leiden aus Liebe um ein wahrhaft
Liebender zu werden....Er hat uns gezeigt, dass Wahrheit,
Gerechtigkeit, Liebe nicht bloß Ideale, sondern Wirklichkeit
dichtester Art sind. Denn er hat uns gezeigt, dass Gott, die
Wahrheit und die Liebe in Person, für uns und mit uns leiden
wollen. Bernhard von Clairvaux hat das großartige Wort
geprägt: Impassibilis est Deus, sed non incompassibilis –
Gott kann nicht leiden, aber er kann mitleiden.
Gott ist mit dem leidenden Menschen. Wer liebt, der leidet
auch!
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Im erziehungswissenschaftlichen Teil konzentrierte sich
Rektorin Mag.ª Lieselotte Wolf auf das Thema „Mit Kindern
über Tod und Sterben sprechen“. Hier berührten sich
persönliche Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit Leid und Tod
und die Tatsache, dass im Schulalltag der Tod manchmal
unverhofft auftritt und wir als ReligionslehrerInnen
herausgefordert sind, auch spontan Kinder in Phasen der
Trauer zu begleiten.
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Thema: MIT KINDERN ÜBER TOD UND STERBEN REDEN
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TOD / STERBEN - geschichtlicher
Rückblick.
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Grabkultur - eine der ältesten Kulturen
der Menschheit.
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Pyramiden – Grabstätten der Pharaonen
(mit dem Material der Ewigkeit, dem Stein, wurde das
Haus der Ewigkeit gebaut)
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Altägyptische Totenbücher (4500 Jahre
alt) 80 Sprüche gesammelt: „Ich bemühe mich, das
Lächeln der Weinenden zu sein“. In diesem Spruch
ist die Weisheit eines Menschen – niemanden vom Weinen
abbringen – dem Weinenden beistehen.
-
Totentanz – Darstellung
unterschiedlicher Phänomene des Todes
-
Tod in Kunst, Kultur, Musik (Jedermann,
Passionsgeschichte….)
-
Es geht darum, den Sinn des Todes (das
Ende des Lebens) erfassen.
„Mitten im
Leben sind wir vom Tod umgeben.“
(mittelalterliches Lied)
GEBURT
UND TOD SIND SCHLÜSSELEREIGNISSE DES LEBEN
TOTEN-GEDENKFESTE DER CHRISTEN
·
Allerheiligen – Allerseelen: Gedenktage an
Verstorbene.
·
AN / DENKEN: an sie denken, innere Verbundenheit,
Liebe, Schmerz
OSTERN – GEDENKEN AN TOD UND AUFERSTEHUNG
CHRISTI.
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Karfreitag – Erinnerung an Leiden und
Tod (Kreuzweg), Schmerz, Enttäuschung der Anhänger,
Abwendung der Weggefährten.
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Ostersonntag – Erinnerung an
Auferstehung Jesu – neue Kraft und neuer Glaube der
Hinterbliebenen.
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Karfreitag und Ostersonntag (Tod und
Auferstehung) gehören zusammen.
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Der Tod hat nicht das letzte Wort – es
folgt die Auferstehung, das Sein bei und mit Gott.
MIT KINDERN ÜBER DEN TOD SPRECHEN
-
Wie mit Kindern über Tod und Sterben
reden?
-
Man kann mit Kindern nur so gut über Tod
und Sterben reden, wie ich meine persönlichen
Erfahrungen damit gemacht habe.
DIE BEDEUTUNG DES TODES FÜR MICH
Eigene Erfahrungen sind wichtig und dürfen
nicht verdrängt werden.
Das Thema Tod konfrontiert mich immer auch
mit meinem Tod.
„Der Tod eines geliebten Menschen ist
zugleich die Begegnung mit dem eigenen Tod. Und wenn ich
beim Tod eines Geliebten die Frage stelle, was mit ihm nun
ist, frage ich zugleich, was mit mir einmal sein wird.“ (P. M.
Zulehner)
Rückmeldungen und Ausblick auf
weiterführende Schwerpunkte
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Erfahrungen der Anwesenden sammeln:
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Wie geht es Ihnen mit dem Thema? Was
bewegt Sie?
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Welche Fragen, Erwartungen zur Thematik
haben Sie?
DER TOD HAT VIELE GESICHTER
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Tod eines alten Menschen
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Totgeburt
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Tod eines Kindes
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Tod durch Unfall
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Tod nach unheilbarer Krankheit
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Tod im Krieg (bekommen Kindern über
Medien ins Haus geliefert)
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Tod durch Naturkatastrophen
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Tod durch Drogen
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Selbsttötung
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Tod eines Haustieres (für Kinder
besonders schmerzhaft)
Wegen der unterschiedlichen Todesarten ist
auch der Umgang mit der Situation für Erwachsene
unterschiedlich. Dies wirkt sich auch auf die Begleitung der
Kinder aus.
KINDER TRAUERN ANDERS
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Weinende Kinder
– trösten, umarmen, Zuwendung schenken.
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Abwehrende, widerspenstige Kinder:
Lass mich! Kann man schwer
bis nicht erreichen und trösten.
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Still trauernde Kinder
ziehen sich zurück, wollen
nicht berührt und angesprochen werden. Legen in der
Schule gern einen Perfektionismus an den Tag, sind
unnahbar.
-
Aggressive Kinder
weigern sich zum oder vom Grab zu gehen,
schlagen um sich, werden dann kraftlos, erschöpft und
weinen.
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Quatschmacher, Blödler
überspielen die Trauer durch blödeln,
cooles Verhalten – für Begleiter schwierig,
Hilflosigkeit.
MIT KINDERN TRAUERN
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Kinder trauern anders als Erwachsene.
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Das richtige Timing der Trauer gibt es
nicht, auch kein Rezept.
-
Jede/r geht ihren/seinen eigenen
Trauerweg und Trauerzeit.
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Trauer ist kein linearer Vorgang
(Anfang, Ende) sonder ein zyklisch verlaufendes
Geschehen.
-
Ziel der Trauer ist, den Verlust eines
Menschen begreifen, annehmen, dem Toten einen Platz im
Inneren einräumen.
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Abschied nehmen, trauern,
Verlusterlebnis als Vergangenheit sehen und die/den
Verstorbene/n in Erinnerung (im Inneren, im Herzen)
behalten.
TRAUERPHASEN
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Trauerschock - Hilflosigkeit, Wut,
Entsetzen.
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Auflehnung - Wut, Zorn, mit dem
Schicksal hadern.
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Annahme - besprechen, durchleiden,
Abschied nehmen, in Erinnerung behalten.
ZEHN HINWEISE FÜR ELTERN UND ERZIEHER
(E.A. Grollmann aus Literaturangabe)
Unterlagen mit den 10 Hinweisen austeilen
und diskutieren
Lieselotte Wolf
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Literatur zum Thema: Kinder – Tod -
Trauer
Kinder trauern anders –
Wie wir sie einfühlsam richtig begleiten.
Gertrud Ennulat. Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2003.
(daraus S 148 bis 157 kopiert) In Diözesanbibliothek
Mit Kindern über Tod und Sterben sprechen
– Ein Ratgeber für Eltern. Earl A. Grollmann. Christliche
Verlagsanstalt Konstanz 1991 (Kopien daraus: „Zehn Hinweise
für Eltern“) In Diözesanbibliothek
Im Himmel warten Bäume auf dich
– Die Geschichte eines viel zu kurzen Lebens. Michael
Schophaus. Wilhelm Goldmann Verlag, München 2002
Seelsorge am kranken Kind.
O.H. Braun (Hrsg.) Stuttgart, 1983
(Diözesanbibliothek)
Kinder und Tod.
E. Kübler-Ross. Zürich, 1984.
(Diözesanbibliothek)
Trösten lernen? G.
Langenhorst. Ostfieldern, 2000
(Diözesanbibliothek)
Kinder begegnen dem Tod.
M. Leist. Gütersloh, 1979
(Diözesanbibliothek)
Sanftes Sterben
– Was der Tod für das Leben bedeutet.
Anne-Marie Tausch und Reinhard Tausch. RORORO Taschenbuch
Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1991
Weitere Literatur gibt es in unserer
Diözesanbibliothek
Vertiefend beschäftigten sich die
Studierenden mit folgenden Fragen:
Wie geht es Ihnen persönlich mit diesem
Thema?
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem
Phänomen Sterben / Tod?
Welche Fragen haben Sie bzw. sind für Sie
offen geblieben?
Haben Sie Erfahrungen mit dieser Thematik im
Umgang mit Kindern?
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Theodizee, Sinnsuche, Leiderfahrungen von
Kindern und Jugendlichen unter religionspädagogischem Aspekt
war der Ansatz, unter dem Dr. Felix Kucher die
Anwesenden nach der Mittagspause in die Thematik
zurückführte:
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1. Soziokultureller und empirischer
Befund
2. Möglichkeiten und Gefahren des
RU
a
Behausung in der Sprache
i Bibel
ii Liturgie
b
Fehler und Gefahren
i Die Gefahr des schnellen Trostes
ii Sinn oder Sinnlosigkeit des Leids?
Natürlich gibt es gewisse
Unterschiede.
Nehmen wir ein Beispiel:
„Sich über Wasser halten“
und „sich über Wasser unterhalten“,
das hat soviel
miteinander zu tun
wie der Aufschrei des Herzens
„Herr, hilf mir!“
mit der Diskussion darüber
ob es einen
Gott gibt.
(Lothar Zenetti)
Wiss. Artikel:
Dressler, Bernhard: Über die Sinnlosigkeit
des Leidens. Religionspädagogische Erwägungen über Sinnsuche
und Leiderfahrungen von Kindern und Jugendlichen; in:
Loccumer Pelikan 1/1996, 11-18.
Guter Aufriss der Problemlage,
viel weiterführende Literatur.
Material:
:inReligion 3/2007 zum Thema „THEODIZEE“.
Unterrichtsmaterialien; empfohlen für
Jahrgangsstufe 9/10
Kinderliteratur:
Pausewang, Gudrun: Ich geb dir
noch eine Chance, Gott. Ravensburg 2004.
(Felix Kucher) |
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Anschließend gaben die
Didaktik-ProfessorInnen Dipl.Päd. Edeltraud Moser
und Mag. Hans Omann Einblicke, wie die Auseinandersetzung mit den Themen Leid
und Tod in der Volksschule bzw. in der Sekundarstufe I
altersadäquat stattfinden kann: |
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Wenn wir mit
Kindern über das Sterben sprechen, sollten wir bedenken,
dass Kinder Aussagen oft auch ganz wörtlich nehmen. Wenn dem
Kind z. B. gesagt wird, die Oma ist entschlafen, kann es
sein, dass das Kind dann Angst vor dem Einschlafen bekommt,
weil es fürchtet, nicht mehr aufzuwachen.
Es ist darauf zu
achten, dass dem Kind verständlich gemacht wird, dass beim
Tod nur der Körper, das Erdenkleid, stirbt, nicht jedoch der
Mensch. Denn:
„Was wir bergen in
den Särgen ist das Erdenkleid.
Was wir lieben,
ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.“
Vielfältig sind
die Wege des Zugangs zu dem Geheimnis von Tod und
Auferstehung. Schon früh hat man dafür Bilder gesucht und in
der Natur gefunden.
Durch das
Wahrnehmen dieser Vorgänge in der Natur können wir Kindern
den Sinn und auch das Wunderbare dieses Geschehens näher
bringen.
Dazu wurden
folgende Stundenentwürfe vorgestellt:
(Edeltraud Moser)
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1) Einstieg
Persönliche Betroffenheit
Thema ist entscheidend für pers.
Glaubensleben.
Ted Umfrage
Leiderfahrungen der SchülerInnen
2) Beispiel aus dem Alltag (Alex Sperr)
Welche Grenze erlebt der Sportler?
Was verändert sich in seinem Leben?
Warum bezeichnet er den Unfall als
wertvoll für seine Persönlichkeit?
Gespräch über Möglichkeiten und Grenzen des
Menschen.
3) Buch Hiob im AT
Der typische Verlauf von Leiderfahrungen
wird deutlich:
KLAGE
FREUNDE VERLASSEN IHN
FRAGE NACH DEM WARUM
GOTT IST IHM AUCH IM LEID NAHE
TROST IM LEID
4) Sinn des Leidens:
Folie mit möglichen Sinndeutungen
Fragebogen
Sensus Spiel
5) Woher kommt das Leid:
Antwort in Mythen
Streit der Urmächte
Leid durch Karma
Leid durch Begierde
Ertrage und Entsage
Leibnitz und Kant
Wirtschaftliche Zusammenhänge
Leid ist der Preis der Freiheit
6) Leid in der Bibel:
Gott ist uns auch im Leid nahe (Hiob, Psalm
23)
Leid beeinträchtigt das Leben nicht nur,
Leid macht das Leben auch reicher (Ehebrecherin, Zöllner,
Exodus, Heilungsgeschichten)
Auch Jesus geht am Leiden nicht vorbei.
Freude und Leid sind Faktoren menschl. Reifung (Karfreitag –
Ostern) (Mk 14,32-36 Gebet am Ölberg)
Leid ist Folge menschl. Schuld und
entspringt dem Widerspruch gegen Gott (Gen. 3)
„Geh und befreie mit der Kraft die du hast“
(Richter 6,11-16, Moses)
Eschatologische Sicht: Einmal wird es kein
Leid mehr geben (Apk.21,3-4)
7) Hilfe im Leid:
Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden
Gebet für Menschen im Leid
Sakrament der Krankensalbung
Wegzehrung
Totenwache
Angebote der Caritas
Pfarrcaritas, Soziale Dienste
8) Umgang mit Leid:
Phasen der Leidbewältigung:
(Nicht wahr haben wollen, Verzweiflung,
Verhandlung mit dem Schicksal, Wut, Akzeptanz)
Destruktiver Umgang
Konstruktiver Umgang
Geschichte von der Palme
(PPP Mag. Hans Omann)
Im Anschluss hatten die Anwesenden die
Möglichkeit mit Hilfe der Didaktikerinnen und
Praxislehrerinnen eigene Stunden zu planen, die dann auch in
der Schulpraxis auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden.
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Die intensive Auseinandersetzung mit einem
so schwierigen Thema wurde auch belastend erlebt. Dadurch
war die versöhnliche, hoffnungsstarke Botschaft von
Bonhöffers „Von guten Mächten“, das unter der musikalischen
Begleitung von Dipl.Päd. Waltraud Schifrer-Leopold
und Mag. Gerda Gstättner gemeinsam gesungen wurde,
besonders wohltuend.
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Auch dieses Mal wurde die Pädagogische
Werkstätte und ihr Konzept als sinnvoll und bereichernd
empfunden.
..... Ganz toll fand
ich die Idee, dass wir einmal gemeinsam mit unseren
Besuchsschullehrerinnen und Praxisbetreuerinnen eine Stunde
vorbereiten konnten. Von meiner Seite aus kann ich sagen,
dass wir uns gemeinsam mit Fr. Barbara Maier schon vorher
Gedanken darüber gemacht haben, welches Thema wir nehmen
könnten. Aktuell boten sich dazu die „Werke der
Barmherzigkeit“ an. Da wir beide zur Pädagogischen
Werkstätte schon Materialien und Ideen für die Stunde
mitgebracht hatten, blieb uns genügend Zeit, um eine ganz
tolle Stunde zu planen. ..... (Barbara Wieser)
..... sich mit einem Thema theoretisch und
praktisch intensiv auseinanderzusetzen, ist eine innovative
und spannende Sache.
Es war sehr aufschlussreich und
beeindruckend diese Thematik von der wissenschaftlichen,
didaktischen und praktischen Seite zu erschließen. .....
(Elisabeth Flaggl)
..... Zum Abschluss: Nur weiter so, ich freue
mich auf April. So kompakte Infos auf theologischer
Ebene, fachdidaktischer, religionspädagogischer,
erziehungswissen-schaftlicher, ... Ebene könnten wir in so
kurzer Zeit wohl kaum erhalten! DANKE! (Sabine Edlinger)
So ist aus einem Tag zum Thema Theodizee
eine Fülle an verschiedenen Religionsstunden für die
unterschiedlichen Schulstufen entstanden. Diese werden in
die „Sternstunden“ unserer Community auf schule.at gestellt
und können dort besichtigt werden.
Die nächste Pädagogische Werkstätte
findet
am Samstag, 12. April 2008 von 8.00 –
17.30 Uhr
im Diözesanhaus statt.
Diesmal unter dem Thema
„Dein Glaube hat dich geheilt –
Heilungswunder theologisch korrekt und
kindlich elementar darstellen“
Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen! |
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Bericht: Mag. Maria-Elisabeth Dohr
Fotos: Mag. Renate Kaiser |
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