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Bericht vom Privatschultag mit Pater Dr. Georg Sporschill
am 17. Oktober 2008
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Nachdem der Jesuitenpater Dr. Georg
Sporschill bei der vormittäglichen Privatschulkonferenz der
DirektorInnen und SchulerhalterInnen am 17. Oktober 2008
über eine „Pädagogik des hl. Paulus“ referierte und den
Völkerapostel als Meister der Zusage und Ermutigung
skizzierte, beeindruckte er am Nachmittag im gefüllten
Festsaal des Diözesanhauses die LehrerInnen an KPS zum Thema
„Jugend, die Hoffnung macht“ durch seine Ausführungen über
das von ihm in den 90er – Jahren gemeinsam mit der
Sozialarbeiterin Ruth Zenkert gegründete Sozialwerk
CONCORDIA, in dem nun über 1000 Kinder und Jugendliche in
Bukarest und Chišinau (Moldawien), in der Ukraine und nun
auch in Sofia betreut werden.
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In mehreren Stufen (angefangen vom
Erstkontakt beim Streetworking, der Erstaufnahme im Haus
„Servus“, der Überstellung in das Haus „Lazarus“ bis hin zu
eigenen Wohngemeinschaften) gelingt es, die meist eltern-
und obdachlosen Straßenkinder von ihren Elendsbehausungen
(Kanalschächte, Bahnhofanlagen Liebeetc..) wegzuholen und
einem geordneten Leben zuzuführen. So werden aus diesen
Elendskindern „Hoffnungskinder“, die in den mit viel Liebe,
Geduld und großem Einfallsreichtum geführten Häusern ein
ungeheures Gottvertrauen und einen großen Gebetseifer
entwickeln.
Jugend, die Hoffnung macht, sind für Pater Sporschill vor
allem die aus europäischen Ländern stammenden Volontäre, die
sich mit dem Erlernen der rumänischen Sprache für einen
einjährigen Einsatz in seinem Sozialwerk verpflichten. So
erzählte der Jesuitenpater von Hanna, dem 18-jährigen
deutschen Mädchen, das im Kontakt mit dem besonders
herausfordernden Straßenkind Mia, dessen Lebensgeschichte es
schriftstellerisch zu bearbeiten begonnen hat, die große
Wende in ihrem bis dahin saturierten und unerfüllten Leben
gefunden hat. Beim Abschied von Bukarest nach einem Jahr
sagte sie: „Ich bin gekommen, um den Kindern zu helfen. In
Wirklichkeit haben mir die Kinder geholfen.“
Durch engagierte Sponsoren und Unternehmer, wie dem Kärntner
Bauunternehmer Dr. Haselsteiner, konnte und kann das
Sozialwerk des begnadeten Jesuitenpaters gefördert und
ausgebaut werden.
Die Hoffnungskinder von CONCORDIA fühlen sich allen Spendern
und HelferInnen in ganz Europa dankbar verbunden und sehen
sie als ihre große geistige Familie an. In den Schlussworten
des täglichen Abendgebetes bekennen sie: „…lieber Gott, ich
danke dir, für den Engel neben mir!“
Ludwig Trojan |
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