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Paulus, Verkünder der Frohen Botschaft -
Bericht über die Pädagogische Werkstätte
am 14. Mai 2009 im Diözesanhaus in Klagenfurt
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Die Pädagogische Werkstätte erweist sich
immer mehr als Gewinn für Studierende und bewährte
ReligionslehrerInnen. An einem Tag wird ein Thema aus
den ver-schiedensten Perspektiven betrachtet – von Theologen
mit unterschiedlichen Schwerpunkten über die Fachdidaktik
bis zur Werkstatt am Nachmittag, in der viele
methodisch-didaktische Impulse und Materialvorschläge die
Erstellung eigener Religionsstunden erleichtern.
Anlässlich des 2000. Geburtstags des Völkerapostels standen
diesmal Paulus, sein Leben und seine Botschaft im
Mittelpunkt.. |
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Dr. Franjo Vidovic gab einen Abriss
über Leben und Werk des Apostels und zeigte auf, wie stark
das Christentum durch den Einfluss Paulus’ geprägt wurde |
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DDr. Christian Stromberger gab
Einblicke in das Umfeld, indem er den ZuhörerInnen Zugänge
zu den gesellschaftlichen Strömungen des 1. Jahrhunderts
erschloss. Vor allem die differenzierte Bedeutung der
Begriffe „agape“ – „philia“ – „eros“, die uns in der
deutschen Ausgabe des NT immer nur als „Liebe“ begegnen,
ermöglichte neue Sichtweisen. |
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Dr. P. Thomas Petutschnig ermutigte
die Anwesenden, die SchülerInnen nicht nur mit dem
lukanischen Paulus zu konfrontieren, sondern ihnen den
direkten Zugang zu eröffnen. Er gab Tipps zum
Gemeinschaftsleben nach dem Ersten Korintherbrief, denn
Streit und Zank finden wir sowohl in der Gemeinde von
Korinth als auch in unseren Klassen. |
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Zu Beginn des Nachmittags wurden die
Grundzüge der Arbeit mit Stationenplan erläutert, bevor sich
die Gruppen, geteilt nach Primarstufe und Sekundarstufe, mit
den konkreten Materialien und Medien für die speziellen
Schultypen auseinander-setzten.
Unterstützt wurden sie bei dieser Aufgabe im Bereich
Primarstufe von den Didaktikerinnen Dipl.Päd. Edeltraud
Moser und Mag.ª Juliane Ogris, im Bereich
Sekundarstufe von den Didaktikerinnen Dipl.Päd. Waltraud
Leopold und Dipl. Päd. Andrea Waditzer, sowie der
Koordinatorin der Pädagogischen Werkstätte Mag.ª
Maria-Elisabeth Dohr und im Bereich der Inklusiven
Pädagogik von Mag.ª Gerda Gstättner. Weiters standen
vor allem den Studierenden einige Praxislehrerinnen mit Rat
und Tat zur Seite. |
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Lieder und Texte aus den Schriften des hl.
Paulus sorgten dafür, dass nicht nur kognitive Bedürfnisse
befriedigt sondern auch spirituelle Saiten zum Klingen
gebracht wurden. |
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Bericht: Mag.ª Maria-Elisabeth Dohr
Fotos: Mag.ª Gerda Gstättner |
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