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DEUS CARITAS EST -
Klösterreise zur Herzensbildung
am 7. und 8. Mai 2010 |
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Nach dem Besuch von drei klassischen
Männerklöstern (Kremsmünster, St. Florian und Melk) bei der
Bildungsreise im Jahr 2009 standen heuer zwei Frauenklöster
im salzburgischen Pongau auf dem Programm. Für die meisten
unserer KollegInnen waren diese Orte der gelebten Gottes-
und Nächstenliebe auf der 1300 m hoch gelegenen Kinderalm
oberhalb von St. Veit/Pongau und auf dem Schernberg nächst
dieser Marktgemeinde Neuland. Beide Orte sollten freilich
bei den TeilnehmerInnen an dieser Reise einen tiefen
Eindruck hinterlassen und so auch die persönliche
Spiritualität und mitmenschliche Einstellung formen helfen. |
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Beim Eintreffen im Kloster Maria im
Paradies wurden wir von der Priorin Lore Marie und den
beiden Gastschwestern Sr. Birgit und Sr. Verita herzlich
begrüßt. Anschließend kamen wir zu Gebet und Anbetung in der
unteren Kirche, die eine spirituell sehr dichte Atmosphäre
vermittelte, zusammen.
Begleitet und unterwiesen von Fr. Außermair konnten wir dann
nach einer kurzen Bergwanderung die monastische
Klosteranlage der „Betlehemschwestern“ von oben besichtigen. |
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Nach dem einfachen vegetarischen
Mittagessen führten wir mit Mag. Außermair und den beiden
Gastschwestern ein längeres Gespräch. Beeindruckend war das
Glaubenszeugnis und die Glaubensfreude der beiden
Schwestern. |
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Die den Aufenthalt beschließende Vesper und
Eucharistiefeier in der oberen Kirche waren getragen vom
österlichen Gotteslob und haben bei allen TeilnehmerInnen
einen tiefen Eindruck hinterlassen. |
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Als wir wieder unten im Tal bei unserem Bus
in St. Veit ankamen, konnten wir dann auch noch den von
viel-fältiger regionaler Folklore umrahmten festlichen
Emp-fang für den Salzburger Erzbischof Dr.
Kothgasser miterleben. |
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Nach sechsgängigem Abendessen und
Nächtigung im Hotel Post in Goldegg erlebten wir Samstag
vormittags mit der aus Kärnten stammenden Fr. Reiter eine
sachkundige und engagierte Führung im dortigen auch
kulturell sehr genutzten Schloss, das vor einigen Jahren von
der Gemeinde übernommen wurde.
Der zweite Halbtag war dem Besuch des im Schloss Schernberg
untergebrachten Vinzenzheims gewidmet, das von 166 Menschen
mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen
bewohnt wird. |
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Nach dem Empfang und dem Mittagessen
vermittelten uns Geschäftsführer MAS Jürgen Rettensteiner
und Sr. Renate zunächst in einer Präsentation im Festsaal
und anschließend in den gut ausgestatteten Räumlichkeiten,
wie z.B. den 8-12 köpfigen Wohngemeinschaften oder dem
Snoezelenraum, einen sehr guten Eindruck von der kompetenten
und engagierten Arbeit der über 150 MitarbeiterInnen.
Von Herrn Rettensteiner und seinem Team wurde ein dem
christlichen Menschenbild verpflichtetes Leitbild entworfen.
Dort heißt es z.B. im Art. 1: „Alle BewohnerInnen sollen
Mitglieder einer großen familiären, geschwisterlichen
Gemeinschaft sein.“ |
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Am Schluss der Exkursion stand der Besuch
der neugotischen Pfarrkirche von St. Johann im Pongau, dem
sogenannten „Pongauer Dom“, in dem sich auch als Wahrzeichen
katholischer Identität zwei Seitenaltäre zur Ehre der
Gottesmutter befinden. Alles in allem eine wohl sehr
nachhaltige Klösterreise zur Herzensbildung! |
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Bericht: Dr. Ludwig Trojan |