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„Und jedem Abschied wohnt ein Zauber inne…“
Treffen der pensionierten ReligionslehrerInnen
am 3. Dezember 2010 im Diözesanhaus
 
 

In einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst stimmten sich die Teilnehmer auf den Nachmittag ein. Die musikalische Gestaltung lag dabei in den bewährten Händen von Peter Rainer.

   
 

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst befasste sich Mag. Johann Staudacher in seinem Referat mit der Vergänglichkeit und Endlichkeit des menschlichen Lebens.

 

 

Ausgehend von dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse wurden Abschied und Neubeginn im Leben reflektiert.

 

 

Im Alter sollte nicht mehr das eigene Tun und Schaffen im Vordergrund stehen, sondern das Sein.
Dazu gehört auch das Wissen: Alles ist getragen von einem Größeren.
Wer im Altern nur Verluste sieht, wird es nicht annehmen können. Wer im Alter das Verlieren nicht sieht, ist nicht realistisch.
Es wird, so Staudacher, bei aller innerer Reifung auch immer ein Stück Not bleiben.

 

 

Die persönliche Betroffenheit in der Auseinandersetzung mit dem Thema führte dazu, dass auch beim gemütlichen Ausklang des Nachmittags noch heftig diskutiert wurde.

 

 

Dennoch blieb noch genug Zeit für einen persönlichen und herzlichen Austausch unter ehemaligen Kollegen.

Text und Fotos: Mag. Monika Wornig