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Die neue Reifeprüfung
Aus- und Nebenwirkungen für das Fach Religion - Studienhalbtag
am 6. April 2011 im Diözesanhaus in Klagenfurt
 
 

In kompetenter und anschaulicher Weise hat der Wiener Fachinspektor für den AHS-Bereich Dr. Walter Ender am 6. April 2011 nachmittags im Diözesanhaus über die neue standardisierte und kompetenzorientierte Reifeprüfung, die mit Schuljahr 2013/14 an allen AHS und 2014/15 an allen BHS offiziell in Kraft treten soll, referiert.

Das 3-Säulen-Modell sieht eine vorwissenschaftliche Arbeit bei freier Wahl der Lehrperson, die schriftliche Klausurarbeit und das mündliche Kolloquium vor.
In einer Konferenz der FachlehrerInnen sind die Themenbereiche für die Matura (pro Jahreswochenstunde mindestens 3 Themen, maximal 24 für alle Oberstufen-klassen) festzulegen und den SchülerInnen bekannt zu machen.
Bei der mündlichen Matura müssen dann vom Prüfling zwei Themen aus einem Pool von 24 Themen gezogen werden.
Ein Thema wird vom/von der Kandidaten/Kandidatin ausgewählt.
Die prüfende Lehrperson (KlassenlehrerIn) hat für jedes gewählte Thema zwei Aufgabenstellungen bereit.
Eine dem/der Schüler/in gemäße Aufgabenstellung  (-Es gibt keine Fragen mehr!-), die kompetenzorientiert formuliert ist, wird dann dem Prüfling vorgegeben.

 

Folgende Fähigkeiten sind für die Beurteilung einer Aufgabenstellung von Bedeutung:
      Reproduktion (der studierten Inhalte),
      Transfer (Aktualisierung des Wissens) und
      Dialog (Argumentationsfähigkeit).
Unter Kompetenz versteht man die Fähigkeit, auch in unbekannten Situationen mit entsprechenden Vorgaben umgehen zu können. Kompetent ist ein Mensch, der nicht nur etwas weiß, sondern sein Wissen auch anwenden kann und will.
Nach Friedrich Schweitzer lässt sich allerdings das Wichtigste und Beste im Religionsunterricht nicht in Kompetenzen ausdrücken.
Die Vorgaben für die Aufgabenstellungen im RU sind in den Lehrplanzielen zu finden.
Für das Kompetenzmodell im Fach Religion könnten folgende 5 Anforderungen hilfreich sein:
      Perzeption (Wahrnehmen und beschreiben),
      Kognition (Verstehen und deuten),
  
   Performance (Gestalten und handeln),
      Interaktion (Kommunizieren und beurteilen),
      Partizipation (Teilhaben und entscheiden).
Falsche Alternativen wären:
      Selbststeuerung statt Lehren,
      Konstruktion statt Instruktion,
      Kompetenzen statt Inhalte und
      Outputorientierung statt Inputorientierung.
Anzustreben wäre ein ausgewogenes Sowohl-als-auch.
 

PDF-Dokument von Dr. Walter Ender:
>>>  Der Kompetenzweg vom Lehrplan bis zur mündlichen Reifeprüfung
         anhand eines Beispiels   
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Powerpoint-Präsentation von Dr. Walter Ender:
>>>  Neue Reifeprüfung und Religionsunterricht
Download als  >>>  Powerpoint-Präsentation
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  Themenpool für die neue Reifeprüfung:
Von den Religionsprofessoren des BRG Mössingerstraße wurde ein Themenpool für die Neue Reifeprüfung erstellt.
Dieser Themenpool kann auch von anderen höheren Schulen für das Maturafach "Katholische Religion" übernommen werden!
 
     
    Themenbereiche für die mündliche „Neue Reifeprüfung“
(ab 2013/14)
    Fachgruppe Katholische Religion (olip/leitner/kumer)
    BG/BRG Mössingerstraße, Klagenfurt                            >>>  Download