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Wege zum Glück – die 13 Glücksfaktoren
Studienhalbtag der Katechetenkreise in Klagenfurt
mit DDr. Christian Stromberger am 23. November 2011
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„Alles ist gut. Alles. Der Mensch ist
unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur
deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird
gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick“.
(Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Die Dämonen) |
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Pfarrer DDr. Christian Stromberger befasste sich in seinem
Vortrag mit der Frage, was den Menschen glücklich macht und
hat darauf in der Glücksforschung eine Antwort gefunden.
Nun, was ist Glück? Mit dem Begriff „Glück“ wurden
ursprünglich ein positives Schicksal und ein gelungenes
Leben verbunden. Dabei geht es immer um das Gesamte im Leben
des Menschen, nicht um ein Zufallsglück, wie es ein
Lottogewinn sein kann. Egal, welches Glück erlebt wird, es
ist ethisch immer hoch stehend und mit guten Menschen
verbunden. Weil es im Leben aber nicht um ein Zufallsglück
geht, sondern um Zufriedenheit und ein gelungenes Leben mit
der Palette aller menschlichen Erfahrungen wird seit einigen
Jahren auch in Schulen immer häufiger Glücksunterricht
angeboten.
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Was kann der Religions-unterricht
dazu beitragen, dass Kinder glücklich sind oder werden? Im
Religions-unterricht besteht die Mög-lichkeit,
Haltungen und eine für das Glück prädesti-nierte innere
Einstellung zu erlernen oder zu festigen. |

DDr. Stromberger
gibt einen Einblick
in ein glückliches Leben |
Auch in einem brüchigen Leben ist es uns möglich, glücklich zu
sein. In der amerikanischen Verfassung steht, dass der
Mensch das Recht hat, glücklich zu sein und der Staat Bhutan
ist auf der Suche nach dem Bruttonationalglück. |
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Wie ist Glück zu definieren und wie kann es gefunden werden?
Die Glücksforschung hat 13 Glücksfaktoren festgelegt,
die ein Weg zu einem glücklichen Leben sein können. An
erster Stelle steht die Arbeit. Arbeit gibt dem Leben
Sinn und eine Möglichkeit, die Schöpfung zu gestalten. Für
ein körperliches Wohlbefinden sorgt der Glücksfaktor
Fitness. Das Leben ist Bewegung und es ist die Aufgabe
des Menschen, für Leib und Seele zu sorgen, um gesund und
glücklich zu sein. Der Akku-Trick ist ein Teil der
Fitness und ein weiterer nicht zu unterschätzender
Glücksfaktor.
Ein Teil des Glückes besteht darin, die richtigen Fragen zu
stellen. Es ist sinnvoller die Wozu-Frage zu stellen
und nicht zu fragen, warum etwas ist, wie es ist. Wozu ist
etwas gut, das ich gerade erlebe, vor allem, wenn es eine
schmerzliche Erfahrung ist.
Der Risiko-Faktor hilft aus dem Alltagstrott
auszubrechen und immer wieder Neues auszuprobieren.
„Glücklich ist, wer vergisst“ heißt es in einer Operette.
Der Zeitlosigkeits-Effekt hilft, aus dem Kalkulierten
herauszutreten und „wie die Kinder zu werden“. Es ist
wichtig ein Ziel zu haben und es macht glücklich,
sich im Clearing immer wieder Klarheit über sein
Leben zu verschaffen. Der Motivationseffekt hilft,
sich selbst immer wieder zu motivieren und negative
Ereignisse zu überwinden.
Es ist kaum zu glauben, dass Medienverzicht glücklich
machen kann. Freundschaft nimmt einen besonderen
Platz in der Reihe der Glücksfaktoren ein, ebenso die
Haltung der Dankbarkeit.
Der Reichtum der Religion birgt eine Quelle des
Glücks. Religion ermöglicht, das Leben auf dem Hintergrund
der Liebe Gottes zu deuten und eine beglückende
Spiritualität zu entwickeln.
Der Vortrag von DDr. Christian Stromberger war nicht nur
sehr informativ, sondern konnte sich auch von seiner
humorvollen Seite sehen lassen. In Spuren waren durchaus
einige der Glücksfaktoren spürbar. |
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Text: Mag.ª Juliane Ogris
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