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Bericht von der Forschungswerkstatt an der KPHE Kärnten
am 19. Februar 2009 von 15.00 bis 16.30 Uhr
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Nach einer Einstimmung von P. Dr. Thomas
Petutschnig und einem kurzen Austausch über die aktuellen
Forschungsarbeiten wurden unter der Moderation von P. Thomas
die Diplomarbeiten von Frau Mag. Gerda Unterberger, von Frau
Mag. Juliane Ogris und von Dr. Georg Lexer das Buch
„Tyrannen müssen nicht sein. Warum Erziehung allein nicht
reicht – Auswege“ vorgestellt und diskutiert. |
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Frau Mag. Unterberger hat in der von ihr
vorgelegten Diplomarbeit das Thema: „Veränderungsprozesse
in der Erwachsenenbildung – Der Weg der
Religions-pädagogischen Akademie der Diözese Gurk zur
Katholischen Pädagogischen Hochschuleinrichtung Kärnten“
bearbeitet. Darin hat sie die Geschichte der
Erwachsenenbildung in Österreich und die Genese der
ReligionslehrerInnenaus-bildung in unserer Diözese
statistisch und inhaltlich zusammengefasst: Beginnend mit
der Ausbildung der ReligionslehrerInnen in der Expositur der
RPA-Wien, über die RPA der Diözese Gurk mit
Öffentlichkeitsrecht über das Diplomstudium bis zur
Anerkennung der KPHE Kärnten laut Hochschulgesetz 2005. |
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Frau Mag. Ogris hat sich in ihrer
Diplomarbeit mit dem Thema: „Reformpädagogik und
Nationalsozialismus“ auseinandergesetzt und dabei die
erschreckende Ent-deckung gemacht, dass es ein ständiges
Pendeln zwischen Diktaturen und Demo-kratien und dem daraus
folgenden Ruf nach Reformen gab. Es wurde ein zugleich
spannender und erschreckender Prozess aufgezeigt, der sich
durch die ganze Geschichte zieht. |
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Dr. Georg Lexer berichtete aus
medizinisch-diagnostischer Sicht über das Phäno-men der
Unkonzentriertheit, Frustration, zunehmenden Auffälligkeiten
bei Kindern und deren Ursachen und Auswirkungen.
Als Grundlage führte er das Buch “Tyrannen müssen nicht
sein. Warum Erziehung allein nicht reicht – Auswege“
von Michael Winterhoff
an. Laut einer in diesem Buch beschriebenen Studie hat sich das Problem
in den letzten zwanzig Jahren drastisch verstärkt.
Für Dr. Lexer müssten die Pädagogen den Schwerpunkt auf die
Diagnostik legen und die Erziehung auf Orientierung und
Sicherheit ausrichten.
(Die beiden Diplomarbeiten und das von Dr. Lexer
vorgestellte Buch sind in der Diözesanbibliothek in
Klagenfurt einsehbar.) |
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Bericht: Lieselotte
Wolf |
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