WEGBEGLEITUNG FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER
IM UMGANG MIT KRISENSITUATIONEN
AM LEBENSORT SCHULE
   
Wenn eine Welt zusammenbricht…
Krisensituationen am Lebensort Schule
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  Leitfaden für Begleitung in Krisensituationen an der Schule
von FI ROL Andrea Kerschbaumer
mit vielen Informationen und Hinweisen für die Praxis)
  >>> Heilende Begegnungen aus der Kraft des Glaubens
        Krisenbegleitung am Lebensort Schule  (PDF-Dokument - 360 KB)
  >>> Heilende Begegnungen aus der Kraft des Glaubens
        Krisenbegleitung am Lebensort Schule  (Word-Dokument - 1.3MB)
 
Vorüberlegungen
FI Andrea Kerschbaumer
  Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben…
… eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. Pred 3,1.4


Das sind die Maxima zwischen denen wir uns bewegen.
Situationen des Lebens, in denen wir gefordert sind, uns zu Recht zu finden –
Dies gilt für die „Hoch-Zeiten“ unseres Lebens ebenso, wie für Zeiten der Angst, der Verzweiflung und der Trauer.
Situationen des Lebens, die betroffen machen.
Situationen des Lebens, die hineinwirken, wo Leben gelebt und erfahren wird – demzufolge auch am Lebensort Schule.

Die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema Krisensituationen am Lebensort Schule nimmt in besonderer Weise Bezug auf das Erleben von Tod und Trauer in der Schule und basiert auf jenen Erfahrungen im Schulalltag, vor die SchulleiterInnen, LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern… meist ganz plötzlich und unerwartet gestellt werden: der Tod einer Lehrerin, die gestern noch unterrichtet hat; ein Schüler, der am Schulweg einen tödlichen Unfall erleidet…

Gerade in diesen Situationen der Ohnmacht und Hilflosigkeit, in der Verzweiflung, ist es besonders notwendig, sensibel und behutsam innerhalb der Grenzen und Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu setzen.

Dabei sind es im Besonderen ReligionslehrerInnen, die aufrichtende und tragfähige Hilfen aus dem Glauben anbieten können.
Viele Beispiele an den Schulen zeigen, dass gerade sie es sind, die von SchulleiterInnen und KollegInnen als erstes angefragt werden, wenn es darum geht, erste Maßnahmen - sei es im organisatorischen als auch im spezifisch inhaltlichen Bereich - an der Schule zu setzen.
Aus der Kraft und Erfahrung ihres persönlichen Glaubenslebens, verbunden mit einem hohen Maß an Kompetenz und der entsprechenden Sensibilität sowohl für die Betroffenen als auch für die konkrete Situation wirken sie wesentlich mit, die Ohnmacht über das Geschehene in hilfreiche Handlungsfähigkeit am Lebensort Schule umzuwandeln.

Als Fachinspektorin für den katholischen Religionsunterricht ist es mir dabei ein besonderes Anliegen, dass ReligionslehrerInnen gerade in diesen herausfordernden Situationen die bestmögliche Unterstützung und Hilfestellung erfahren.

Diesem Anliegen entsprechend hat sich im Rahmen der kphe KÄRNTEN eine Projektgruppe formiert, deren vorrangiges Ziel es war, einen Folder zu erarbeiten, der Wegbegleitung und Hilfestellung im Umgang mit Krisensituationen an den Schulen sowohl für ReligionslehrerInnen als auch für deren KollegInnen im literarischen Bereich sein soll.

Besonderer Bedacht wurde bei der Erstellung des Folders
"Wenn eine Welt zusammenbricht…"
darauf gelegt, dass er zum einen zu einer präventiven Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb des Lehrerkollegiums einlädt, zum anderen aber auch im Akutfall hilft, erste richtige Maßnahmen zu setzen.

Weiters wurde von der Gruppe großer Bedacht darauf genommen, dass (Religions-)LehrerInnen um die Grenzen ihrer fachlichen Kompetenzen aber auch um ihre persönliche emotionale und körperliche Belastbarkeit in der konkreten Krisensituation wissen, um sich zum entsprechenden Zeitpunkt auch aus der Krisensituation - soweit es ihren aktiven Beitrag betrifft – zurückzuziehen zu können.

Eine Auflistung jener Institutionen, die in Krisenfällen angefordert werden können, soll einladen und Mut machen, gegebenenfalls auch auf externe Hilfe zurückzugreifen.

In allem Bemühen, Menschen in ihren Krisensituationen zu begleiten, wenn möglich, sie aus diesen herauszuführen, ihnen in aller helfenden Sorge beizustehen und dabei Horizonte des Trostes und der Hoffnung zu eröffnen, wird es jedoch immer auch darum gehen, sich selbst als begleiteten, getrösteten und gesegneten Menschen zu erfahren und darauf zu vertrauen, dass Gott es ist, „der unserem Tun mit seiner Gnade zuvorkommt“ (Karl Rahner)
   
  Nur der Beschenkte
kann ein schenkender Mensch sein,
nur der Getröstete
ein tröstender,
nur ein Gesegneter
ein segnender.
Und was hätte unsere Welt nötiger
als schenkende, tröstende, segnende Menschen.
                                              Antje S. Naegeli
 

 

das Projekt
  Grundgedanke :
Konkretisierung von Schulpastoral und Schulkultur zum thematischen Schwerpunkt Krisensituationen am Lebensort Schule

Projektträger:
Bischöfliches Ordinariat der Diözese Gurk, Schulamt
Projektidee:
FI Andrea Kerschbaumer, Bischöfliches Schulamt
Erarbeitung und Durchführung:
Projektgruppe Krisenbegleitung an den Schulen – kphe KÄRNTEN
 

 

die Projektgruppe
  Leitung:
Maga. Andrea Nindler, Dipl.-Päd.in, Psychotherapeutin, Päd. Psychologin

MitarbeiterInnen:

Michaela Felfernig, Dipl.-Päd.in, Vorsitzende der Berufsgemeinschaft der ReligionslehrerInnen der Diözese Gurk
Andrea Kerschbaumer, Dipl.-Päd.in, Fachinspektorin f. d. kath. Religionsunterricht
Erich Kogler, Dipl.-Päd., Diakon
Mag. Gerhard Simonitti, Pfarrer, Notfallseelsorger
Marina Schwarzenbacher, Dipl.-Päd.in

Zusatzqualifikationen der o.a. MitarbeiterInnen in den Fachbereichen Schulkultur und Schulpastoral sowie in Kollegialer Beratung
   
  Kontakt:
 

FI Andrea Kerschbaumer
Tel.: 0676 / 8772 1055
andrea.kerschbaumer@gmx.at

der Folder
 
Wenn eine Welt zusammenbricht…
Krisensituationen am Lebensort Schule
Wegbegleitung für Lehrerinnen und Lehrer
im Umgang mit Krisensituationen
am Lebensort Schule
  Download des Folders als PDF-Dokument (3.5MB)
 
>>> Wenn eine Welt zusammenbricht... 
  Die Folder sind kostenlos erhältlich im Bischöflichen Schulamt der Diözese Gurk in Klagenfurt
 

Bischöfliches Schulamt
Mariannengasse 2, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/57770-1051 bzw. 1053, Fax: 0463/57770-1059
Schulamt@kath-kirche-kaernten.at

das Logo
   
  Verbildlichung des Grundgedankens –
 

Wenn eine Welt zusammenbricht…
Eine Wegbegleitung für Lehrerinnen und Lehrer im
Umgang mit Krisensituationen am Lebensort Schule

  Gedankliche Impulse -
 

die Welt, in der wir leben…
Farben des Regenbogens – Immanenz und Transzendenz treffen aufeinander, ergänzen einander, lassen sich voneinander nicht trennen…
Riss, Bruch… wird zum Weg
Weg –
Hilfe von außen
Wegbegleitung in der Krise (breiter Weg)
persönliche Auseinandersetzung, Verarbeitung der Krise (schmaler Weg)
Wegverlauf nicht absehbar, überschaubar…
Dynamik - Jede Krise bringt Veränderung…

 
 
die Materialiensammlung
für den Umgang mit Krisensituationen an Schulen
zusammengestellt von der Projektgruppe
„Krisenbegleitung an den Schulen“ der KPHE Kärnten


Inhaltlicher Schwerpunkt: Tod und Trauer
 

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Wenn Sie nähere Informationen zu Materialien aus diesem Bereich wünschen, wenden Sie sich bitte an
Frau FI ROL Andrea Kerschbaumer, Dipl.Päd.,
Tel.: 0676 / 8772 1055
Mail: andrea.kerschbaumer@gmx.at

Sie werden auch ersucht, dass Sie sich unter dieser Mail-Adresse
mit Frau Kerschbaumer in Verbindung setzen, wenn Sie zu dem Thema:
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